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Prostatitis– Die Reizung der Prostata als Massenerkrankung bei Männern ab 30

Prostatitis *7) ist ein schmerzhafter Reizzustand der Prostata, der durch eine unspezifische Entzündung ausgelöst wird, wobei die Erreger über die Harnröhre aufsteigen und sich in den prostatischen Gängen verbreiten können. Die auftretenden Symptome reichen von einer Miktionsstörung (Probleme beim Wasserlassen), Harndrang und Schmerzen bis zu Schüttelfrost und einer Störung der Sexualfunktion. Die Prostata kann schmerzempfindlich sein beim Ertasten oder bei Druck.

Die Symptome können zu einer sehr starken Einschränkung der Lebensqualität führen und sind oft mit einer Sexualfunktionsstörung verbunden.

Das Risiko einer chronischen Entwicklung ist hoch, vor allem, wenn eine akute Prostatitis vorgelegen hat. Allerdings kann sich eine Prostata-Entzündung auch schleichend entwickeln und zunächst unbemerkt bleiben. Langfristig kann es durch die entzündlichen Prozesse zu Ablagerungen in der Prostata kommen, die zu Stein- oder Abszessbildungen führen.

Behandlungsmethoden:

Zur Behandlung der Prostatitis werden unterschiedliche Präparate eingesetzt. Dazu zählen Antibiotika bzw. so genannte Alphablocker bei chronischer Prostatitis.

Ein weiterer spätklinischer Produktkandidat wird als Immuntherapeutikum zur Behandlung von Prostatitis und BPH (gutartige Prostata -Hyperplasie) entwickelt.

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