Vaginalinfektionen - Hohe Prävalenz![]() Allein in den 5 grössten Europäischen Ländern, den USA und Japan sind zusammengerechnet jährlich rund 94 Mio. Frauen von Vaginalinfektionen betroffen Infektionen mit Trichomonas Vaginalis, dem Erreger der Trichomoniasis, betreffen jährlich rund 180 Mio. Menschen weltweit. Zwei Hauptauslöser, die bakterielle Vaginose und die Trichomoniasis *4) zerstören die natürliche Zusammensetzung der Scheidenflora, in der sogenannte Laktobazillen für ein stabiles System sorgen, das Menge und Zusammensetzung der Bakterienflora sowie den pH-Wert reguliert und damit einen wichtigen Schutzmechanismus gegen Krankheitserreger bildet. Hat sich eine Vaginalinfektion ereignet, vergrößert sich das Risiko für weitere aufsteigende Infektionen und Folgeerkrankungen *5). So ist durch zahlreiche Studien heute eindeutig belegt, dass das Infektionsrisiko für bestimmte gynäkologische Infektionen oder HIV bei Frauen mit bestehenden Vaginalinfektionen deutlich erhöht ist. Ebenso ist der Zusammenhang mit frühgeburtlichen Komplikationen *6) eindeutig nachgewiesen. Ca. 10-15% aller Geburten sind Frühgeburten und für ca. 50% davon sollen vaginale Infektionen die Ursache sein. Behandlungsmethoden: Zur Behandlung der bakteriellen Vaginose und der Trichomoniasis werden derzeit unterschiedliche Therapien eingesetzt, darunter Antibiotika und äußerlich angewandte Präparate wie z. B. Antiseptika. Die Trichomoniasis ist für die männlichen Sexualpartner in der Regel symptomlos. Falls sie nicht mitbehandelt werden, besteht für die Frau ein hohes Risiko für eine erneute Ansteckung. Der in der Entwicklung am weitesten fortgeschrittene Produktkandidat des Unternehmens zielt auf die Therapie und Prophylaxe von Infektionen der Vagina durch Bakterien oder Trichomonas Vaginalis ab. |
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18.07.11 13:13
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